CDU-Fahrt 2016 ging ins Vogtland

– Es gab viele neue Eindrücke zu erleben –

Am 03. Juni startete die CDU Schladen wieder zu ihrer alljährlichen Wochenend-Fahrt. Ziel war diesmal die „Spitzenstadt“ Plauen. Wie gewohnt gab es auf halber Strecke, diesmal auf der Raststätte „Plötzetal“, einen kräftigen Frühstücksimbiss, bevor als erste Station im Vogtland die Residenzstadt Greiz besucht wurde. Hier präsentiert das Stadtbild gleich zwei Schlösser und zeigt damit eindrucksvoll, wie einflussreich die Vögte im Mittelalter diese Gegend prägten.  Als diese Eindrücke verinnerlicht  und Kaffee oder Eis in diesem reizvollen Ort genossen waren, ging es nach Plauen, wo im historischen Rathaus das Spitzenmuseum besichtigt wurde. Die Plauener Spitzen genießen Weltruf. Ihre Herstellung und Vielfalt waren sehr beeindruckend. Im Anschluss wurde wegen des Regenwetters eine Stadtbesichtigung per Bus durchgeführt, bevor im „Hotel Alexandra“ Quartier bezogen wurde.

0002Am Samstag stand eine Rundfahrt durch das Vogtland auf dem Programm. An der Talsperre Pöhl vorbei, einem beliebten Ausflugsziel in der Region, war das erste Ziel die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Die Reiseleiterin gab viele Erläuterungen zum Bau und zu den technischen Daten dieses überdimensionalen Bauwerks, dass immer noch zuverlässig dem Bahnverkehr zwischen Sachsen und Bayern dient. Anschließend ging die Fahrt durch das obere Vogtland mit vielen interessanten und teilweise mit viel Witz vorgetragenen Informationen über Land und Leute. Vorbei an der „ Vogtland-Arena“ in Klingenthal, mit der imposanten Skisprungschanze, wurde im sogenannten Musikviertel ein privat betriebenes Museum besucht, in dem mechanische Musikinstrumente präsentiert und mit begleitendem Gesang zum Klingen gebracht wurden. Zum Abschluß der Rundreise ging es nach Bad Elster, wo im gepflegten Ambiente dieses ehemals königlichen sächsischen Staatsbades Kaffee, Kuchen bzw. Eis genossen wurde. Nach einem vogtländischen Buffet am Abend unterhielt ein Gesangsduo die Reisegesellschaft mit flotten Liedern aus der Region, wobei zum Schluß das Lied vom alten Holzmichel natürlich nicht fehlen durfte.

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Die Rückreise am Sonntag führte zunächst ins Grenzlandmuseum nach Mödlareuth,  dass durch den Filmdreiteiler „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ vor ca. einem Jahr sehr bekannt geworden ist. Hier wird im Film, in Modellen sowie Originalbauwerken und Fahrzeugen die Geschichte der deutschen Teilung und ihre Wiedervereinigung lebhaft in Erinnerung gehalten. Über die A 9 sowie die B 180 führte die Fahrt dann ins Saale-Unstrut-Gebiet nach Naumburg. Die historische Altstadt an der Saale mit ihrem beeindruckenden Dom war ein letzter Höhepunkt der Reise, bevor es mit dem Bus über Freyburg, Querfurt, Eisleben und Aschersleben  wieder Richtung Heimat ging.

Karl-Jürgen Heldt

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